Private Equity – alternative Finanzierung von kleinen Unternehmen
Der Begriff Private Equity stammt aus der amerikanischen Finanzwelt und bedeutet privates Beteiligungskapital. Konkret handelt es sich um Kapital von Privatinvestoren, die in eine Kapitalbeteiligungsgesellschaft investieren. Das Kapital wird außerbörslich an vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen gegen eine Beteiligung gegeben. Im Gegensatz zu Banken verzichtet die Kapitalbeteiligungsgesellschaft auf Sicherheiten. Über die Inanspruchnahme von Private Equity kann das Unternehmen seine Eigenkapitalquote erhöhen, die eigene Bonität verbessern und sich leichter weiteres Fremdkapital beschaffen.
Die das Private Equity zur Verfügung stellende Kapitalbeteiligungsgesellschaft wird in dem Unternehmen Mitgesellschafter auf Zeit. Sie steht dem Management des Unternehmens beratend zur Seite und stellt seine Erfahrung, Wissen und Netzwerke zur Verfügung. In das aktuelle Tagesgeschäft wird von Seiten der Kapitalbeteiligungsgesellschaft nicht eingegriffen.
Ziel der Kapitalbeteiligungsgesellschaft und damit der der Private Equity gebenden Privatinvestoren ist eine Steigerung des Unternehmenswerts. Die Kapitalbeteiligungsgesellschaft wird sich nach einiger Zeit durch Veräußerung der im Wert gestiegenen Unternehmensanteile aus dem Unternehmen zurückziehen. Die Differenz zwischen dem Verkaufserlöß und dem eingebrachten Private Equity ist die Rendite des Investments.
Viele mittelständische Unternehmen haben in der gegenwärtigen Finanzkrise das Problem sich Kapital über die Banken zu beschaffen. Die Banken verlangen für ihre Kredite hohe Sicherheitsleistungen. Eine Finanzierung über Private Equity wäre eine Alternative für diese Unternehmen.
Baufinanzierung
Es gibt viele Anbieter bei denen Sie eine gute und sinnvolle Baufinanzierung beantragen und schließlich erhalten werden. Bei einer Baufinanzierung ist zu aller erst einmal wichtig, dass Sie selbst sämtliche Voraussetzungen erfüllen. Diese Voraussetzungen beinhalten Ihre eigenen finanzielle Situation, wie zum Beispiel Ihre aktuellen Einnahmen aber auch Ihre Einnahmen in der Vergangenheit.
Sie sollten sich in jedem Fall vorher über eine Baufinanzierung informieren, darüber was für Kosten auf Sie zu kommen werden und natürlich auch was für Sicherheiten Sie benötigen um eine dem entsprechende Baufinanzierung zu bekommen.
Ein guter Weg ist es viele Anbieter mit einander zu vergleichen. So bekommen Sie einen sehr guten Überblick über die aktuellen Konditionen, unter anderem über die Zinsen. Die Zinsen spielen bei einer Baufinanzierung eine sehr wichtige Rolle, denn die Zinsen geben im Endeffekt den ausschlaggebende Punkt ob Sie eine Baufinanzierung günstig bekommen können. Bei den Zinsen handelt es sich um den Betrag den Sie zusätzlich zum geliehenen Betrag oben drauf zahlen müssen. Sie sollten also in jedem Fall darauf achten die verlangten Zinsen so niedrig wie nur möglich zu halten, was auch möglich ist da die Zinsen von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich sind.
Des weiteren verschaffen Sie sich in einem solchen Vergleich einen Überblick, was letztendlich Ihre Kenntnisse nur fördern wird.
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Hebelprodukt
Hebelprodukt ist ein Begriff aus der Fachwelt der Börse und des Aktien-und Optionsscheinhandels. Die Bezeichnung Hebel ist eine von vielen Kennzahlen, die von den Börsianern als Grundlage für Empfehlungen und Aktienankäufen/Verkäufen neben einer Vielzahl anderer Kennzahlen und Trends genutzt wird. Betrachtet man den Begriff Hebelprodukte als dynamische Kennzahl so ist dies irreführend. Auskünfte gibt der Hebel lediglich über die Anzahl von Optionsscheinen, die ein Anleger für den aktuellen Kurs eines jeden Basiswertes kaufen kann.
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Nullkuponanleihe
Die Nullkuponanleihe, auch Zero-Bond genannt, ist eine Form der verzinslichen Wertpapiere. Der Gewinn der Anleger ist die Differenz zwischen Erwerbs- und Verkaufskurs. Da die Nullkuponanleihe nicht mit Zinskupons ausgestattet ist, werden während der Laufzeit keine Zinsen ausgezahlt. Dies bringt für den Anleger einen steuerlichen Vorteil mit sich, da dieser den Ertrag der Nullkuponanleihe erst am Ende der Laufzeit versteuern muss.
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Wandelanleihe
Die Wandelanleihe ist eine Möglichkeit für Aktienunternehmen Geldmittel am Kapitalmarkt aufzunehmen. In einem solchen Fall gibt das Aktienunternehmen eine Anleihe heraus ausgestattet mit einem Nominalzinssatz, einer fester Laufzeit und einem Wandlungsrecht.
Der Vorteile einer solchen Wandelanleihe für das Aktienunternehmen liegt darin, dass die Kapitalmittel zu einem geringeren Zinssatz als dem geltenden Kreditzins aufgenommen werden können. Außerdem kann das Unternehmen während der Laufzeit der Wandelanleihe mittels Aktionärsbeschluss bestimmen, zu welchem Zeitpunkt, in welchem Verhältnis und zu welchem Preis die Wandlung des Anleihenkapitals in Aktien vorgenommen werden soll.
Mit diesem Beschluss zur Wandlung der Anleihe verringert das ausgebende Unternehmen seinen Fremdkapitalbetrag und erhöht sein Eigenkapital. Die Zinszahlung und der Rückzahlungsanspruch für den gewandelten Anleihenbetrag erlöschen und es entsteht der Anspruch auf Dividendenzahlung für das neu entstandene Eigenkapital.
Nach dem Beschluss der Wandelbedingungen durch die Aktionäre des Unternehmens hat der Besitzer der Wandelanleihe das Recht, seinen Anleihenanteil zu wandeln. In diesem Fall wird sein Anteil der Wandelanleihe in die entsprechende Anzahl von Aktien umgewandelt. Sein Anspruch auf Verzinsung und Rückzahlung seines Anleihenbetrages erlischt und ersatzweise erhält er das Recht auf Dividendenzahlung, wenn das Aktienunternehmen einen entsprechenden Gewinn erwirtschaftet und die Auszahlung einer Dividende beschließt.
Fondspicking
Unter der Bezeichnung Fondspicking kann ein Verfahren vorgefunden werden, mit welchem der Anleger versucht, nach persönlicher Einschätzung eine bessere Rendite zu erzielen und eine bestimmte Auswahl an Investmentsfonds zusammenzustellen. Dementsprechend beschreibt der Begriff Fondspicking das Verhalten des Anleger bei dem Handel mit Investmentsfonds, wobei Fondspicking auch mit Fondauswahl übersetzt werden kann. Hierbei betreiben jedoch nicht nur private Anleger, sondern auch beispielsweise Fondsmanager Fondspicking, um nicht nur ihren Gewinn zu erhöhen, sondern auch Risiken zu reduzieren.
Aber wie gehen Anleger beim Prozess des Fondspicking vor?
In erster Linie werden für das Fondspicking nicht nur Daten aus der Vergangenheit zusammengestellt, sondern auch Fonds unterschiedlichster Investmentgesellschaften verglichen. Sollte der Anleger nun eine Auswahl an Fonds getroffen haben, kann Fondspicking eine Grundlage für eine erfolgreiche Anlage mit hoher Rendite bilden.
Besonders für Fondsmanager ist Fondspicking in den letzten Jahre unverzichtbar geworden, da sie keine hohen Risiken mehr eingehen müssen.
Welche Vorteile weist Fondspicking auf?
Durch Fondspicking können vor allem unerfahrene Anleger fundiertes Fachwissen für den Fondshandel erlangen und demnach auch ihre Renditen erhöhen. Große Unternehmen und professionelle Anleger hingegen können sich auf besondere Anlagekategorien fokussieren und beim Fondspicking ihr Wissen und ihre persönlichen Einschätzungen optimal ausnutzen. Demnach ist der Erfolg des Fondshandels beim Fondspicking nur von individuellen Entscheidungen abhängig.
Treuhandkonto
Ein Treuhandkonto ist ein Konto, was der Inhaber für einen Dritten (treuhänderisch) verwaltet.
Für diese Treuhandkonten gelten andere Geschäftebedingungen bei den Banken, weil diese Konten nicht dafür bestimmt sind, dem Inhaber des Kontos zu dienen. die Banken fragen deshalb bei der Eröffnung eines Treuhandkontos auch nach der wirtschaftlich berechtigten juristischen Person.
In der Regel werden diese Treuhandkonten von Rechtsanwälten, Insolvenzverwaltern, oder auch Notaren bei Bedarf eingerichtet.
Auch bei Immobilienverkäufen kann vertraglich vereinbart werden, dass der Kaufpreis vom Käufer zunächst auf ein Treuhandkonto des Notars, oder Rechtsanwaltes eingezahlt wird. Jeder Verwalter eines Treuhandkontos haftet für die zweckmäßige Verwendung des Geldes. Hier gibt es strenge Maßstäbe für die Verwaltung fremden Geldes.
Die juristische Person, wofür das Treuhandkonto eingerichtet wurde, muss dafür in der Regel eine so genannte Hebegebühr zahlen.
Eine besondere Form eines Treuhandkontos ist in Firmen die betriebliche Altersvorsorge, wo jeder Mitarbeiter einen gesetzlichen Anspruch hat. Diese Gelder, egal wer sie einzahlt, werden ebenfalls von den Firmen treuhänderisch verwaltet. Auch hier gelten die gleichen juristischen Bestimmungen, wie beim normalen Treuhandkonto.
Delkredererisiko
Das Delkredere ist die Zahlungsfähigkeit eines Kunden. Diese kann aber nicht immer gewährleistet sein.
Das Delkredererisiko ist auch unter der Bezeichnung des Zahlungsausfallrisikos bekannt. Als Definition ist es die Gefahr, dass ein Käufer den geforderten Preis für die gekaufte Ware laut Kaufvertrag nicht bezahlen kann oder nicht gewillt ist diesen zu begleichen. Neben der Hauptforderung bezieht sich das Delkredererisiko auch auf Nebenkosten.
Das sind die Kosten die beim Verkäufer anfallen um sein Geld zu bekommen, wie Verzugszinsen, Vertragsstrafen u.ä.
Um dem Delkredererisiko entgegen zu wirken, werden Bonitätsprüfungen durchgeführt, oft werden Factoring Institute mit der Durchsetzung der Bezahlung hinzugezogen. Es wird ein Vertrag zwischen dem Unternehmen und dem Institut geschlossen.
Diese Institute übernehmen das Delkredererisiko, für ein Entgelt, das zwischen 0,8 und 2,5% liegen kann. Diese Factoring Institute tragen nun das Risiko das Geld gemäß des geschlossenen Kaufvertrages vom Käufer zu erhalten und können alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel einsetzen und die daraus entstehenden Kosten auch dem Käufer anlasten.
Bei Außenhandelsgeschäften geht das Delkredererisiko oft auf den Bund über durch Exportgarantien des Bundes. Die Möglichkeiten das Delkredererisiko gering zu halten ist auch durch Versicherungen gegeben, die gegen Zahlung einer Prämie oder eines Entgelts gewährleisten, dass keine Zahlungsunfähigkeit des Käufers den Verkäufer in finanzielle Schwierigkeiten bringt.
Leerverkauf
Viele Anleger suchen nach Möglichkeiten, auch von fallenden Aktienkursen zu profitieren. Der Leerverkauf ist eine Möglichkeit, um auch in Phasen fallender Kurse Gewinne erzielen zu können. Im Grunde genommen funktioniert der Leerverkauf so, dass der Anleger Aktien verkauft, die sich nicht in seinem Besitz befinden.
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Einlagensicherung
Für viele Anleger ist die Sicherheit ein wichtiger Aspekt für die Geldanlage. Oft wird die Anlageentscheidung davon abhängig gemacht, ob ein Verlustrisiko besteht oder nicht. Besonders penibel achten sicherheitsorientierte Anleger auf die Einlagensicherung. Bei deutschen Banken sind die Einlagen (zum Beispiel Kontoguthaben, Sparbücher, Tagesgeldkoten, Festgelder usw.) durch einen staatlichen Einlagensicherungsfonds geschützt.
Seit Beginn der Finanzkrise hat die Bundeskanzlerin eine formale Garantie abgegeben, dass alle Einlagen bei deutschen Banken einhundert Prozent durch den Staat abgesichert sind. Grundsätzlich muss sich also kein Bundesbürger um seine Einlagen bei deutschen Banken fürchten. Darüber hinaus sind fast alle Banken auch Mitglied in einer privaten Einrichtung zur EInlagensicherung.
Anders sieht es allerdings bei den vielen ausländischen Banken aus, die auch in Deutschland aktiv um Kunden im Einlagengeschäft buhlen. Hier gelten in der Regel die jeweiligen Regeln in dem Land, in dem die Bank ansässig ist. Eine mit Deutschland vergleichbare Einlagensicherung ist in vielen Ländern jedoch nicht gewährleistet. Stattdessen sind die Einlagen vielerorts nur bis zu einer Höhe von zum Beispiel 25.000 Euro abgesichert. private Einlagensicherungsfonds gibt es oft auch nicht.
Als Anleger sollte man sich bei der Wahl des passenden Anlageprodukts nicht nur auf maximale Renditen, sondern auch auf eine solide Einlagensicherung konzentrieren, damit es kein böses erwachen gibt!
