Schufa-Auskunft

Juni 24, 2009 · Abgelegt unter: Kredit 

Die Schufa-Auskunft entscheidet noch immer in vielen Fällen darüber, ob die Bank einen Kredit gewährt oder nicht. Die Schufa ist eine Auskunftei, in der Daten über Schuldner gesammelt werden. Viele Banken nutzen die Schufa dazu, um Informationen über die Zahlungsmoral ihrer Kunden zu erhalten. Zu diesem Zweck holen sie von der Schufa eine kostenpflichtige Schufa-Auskunft ein.

Neben weiteren Daten, die die Banken meist direkt vom Kunden erhalten, spielt die Schufa-Auskunft dann bei der Kreditentscheidung eine wichtige Rolle. Die Banken überprüfen die Schufa-Auskunft zum Beispiel auf Negativeinträge aus der Vergangenheit. Enthält die Schufa-Auskunft gravierende Negativeinträge, so vergibt die Bank meist keinen Kredit oder verlangt entsprechend höhere Zinsen.

In vielen Fällen ist eine negative Schufa-Auskunft sogar ein Anlass, um eine Kontoeröffnung zu verweigern. Da die Banken befürchten müssen, dass jemand, der in der Vergangenheit seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkam, auch zukünftig eine schlechte Zahlungsmoral aufweisen wird, verweigern sie die Kontoeröffnung.

Eine negative Schufaauskunft zecihnet sich zum Beispiel dadurch aus, dass sie Einträge wie Mahnbescheide oder einen abgeleisteten Offenbarungseid enthält. Auch Haftbefehle werden in die Schufaauskunft eingetragen. Sofern eine Eintragung nicht mehr der aktuellen Situation entspricht, kann man als Betroffener die Löschung der relevanten Daten verlangen. Diese ist natürlich kostenfrei.

Im Übrigen darf keine Bank eine Schufaauskunft einholen, ohne das die betreffende Person zuvor eine entsprechende schriftliche Einwilligung erteilt hat. Dies hat datenschutzrechtliche Gründe. Unternehmen, die eine Auskunft ohne vorherige Einwilligung einholen, machen sich sogar strafbar!

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