Private Equity - alternative Finanzierung von kleinen Unternehmen

August 25, 2009 · Abgelegt unter: Allgemein 

Der Begriff Private Equity stammt aus der amerikanischen Finanzwelt und bedeutet privates Beteiligungskapital. Konkret handelt es sich um Kapital von Privatinvestoren, die in eine Kapitalbeteiligungsgesellschaft investieren. Das Kapital wird außerbörslich an vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen gegen eine Beteiligung gegeben. Im Gegensatz zu Banken verzichtet die Kapitalbeteiligungsgesellschaft auf Sicherheiten. Über die Inanspruchnahme von Private Equity kann das Unternehmen seine Eigenkapitalquote erhöhen, die eigene Bonität verbessern und sich leichter weiteres Fremdkapital beschaffen.

Die das Private Equity zur Verfügung stellende Kapitalbeteiligungsgesellschaft wird in dem Unternehmen Mitgesellschafter auf Zeit. Sie steht dem Management des Unternehmens beratend zur Seite und stellt seine Erfahrung, Wissen und Netzwerke zur Verfügung. In das aktuelle Tagesgeschäft wird von Seiten der Kapitalbeteiligungsgesellschaft nicht eingegriffen.

Ziel der Kapitalbeteiligungsgesellschaft und damit der der Private Equity gebenden Privatinvestoren ist eine Steigerung des Unternehmenswerts. Die Kapitalbeteiligungsgesellschaft wird sich nach einiger Zeit durch Veräußerung der im Wert gestiegenen Unternehmensanteile aus dem Unternehmen zurückziehen. Die Differenz zwischen dem Verkaufserlöß und dem eingebrachten Private Equity ist die Rendite des Investments.

Viele mittelständische Unternehmen haben in der gegenwärtigen Finanzkrise das Problem sich Kapital über die Banken zu beschaffen. Die Banken verlangen für ihre Kredite hohe Sicherheitsleistungen. Eine Finanzierung über Private Equity wäre eine Alternative für diese Unternehmen.

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