Einlagensicherung

Juli 6, 2009 · Abgelegt unter: Allgemein 

Für viele Anleger ist die Sicherheit ein wichtiger Aspekt für die Geldanlage. Oft wird die Anlageentscheidung davon abhängig gemacht, ob ein Verlustrisiko besteht oder nicht. Besonders penibel achten sicherheitsorientierte Anleger auf die Einlagensicherung. Bei deutschen Banken sind die Einlagen (zum Beispiel Kontoguthaben, Sparbücher, Tagesgeldkoten, Festgelder usw.) durch einen staatlichen Einlagensicherungsfonds geschützt.

Seit Beginn der Finanzkrise hat die Bundeskanzlerin eine formale Garantie abgegeben, dass alle Einlagen bei deutschen Banken einhundert Prozent durch den Staat abgesichert sind. Grundsätzlich muss sich also kein Bundesbürger um seine Einlagen bei deutschen Banken fürchten. Darüber hinaus sind fast alle Banken auch Mitglied in einer privaten Einrichtung zur EInlagensicherung.

Anders sieht es allerdings bei den vielen ausländischen Banken aus, die auch in Deutschland aktiv um Kunden im Einlagengeschäft buhlen. Hier gelten in der Regel die jeweiligen Regeln in dem Land, in dem die Bank ansässig ist. Eine mit Deutschland vergleichbare Einlagensicherung ist in vielen Ländern jedoch nicht gewährleistet. Stattdessen sind die Einlagen vielerorts nur bis zu einer Höhe von zum Beispiel 25.000 Euro abgesichert. private Einlagensicherungsfonds gibt es oft auch nicht.

Als Anleger sollte man sich bei der Wahl des passenden Anlageprodukts nicht nur auf maximale Renditen, sondern auch auf eine solide Einlagensicherung konzentrieren, damit es kein böses erwachen gibt!

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