Arbitrage

September 1, 2009 · Abgelegt unter: Allgemein, Finanzdienstleistungen 

Unter Arbitrage, der Begriff kommt aus dem Französischen, ist das Ausnutzen von unterschiedlichen Preisen für gleiche Waren auf verschiedenen Märkten zu verstehen. Das können Devisen, Aktien oder auch Gold sein. Genau definiert gilt die Arbitrage nur als möglich, wenn die Gewinnerzielung gänzlich ohne Risiko erfolgen kann. Von Wissenschaftlern der Wirtschaft und Ökonomen wird die Arbitrage als sinnvoll angesehen, weil mit ihrer Hilfe Markteffizienz geschaffen wird.

Der Begriff Arbitrage findet häufig im Day Trading und im Devisenhandel am Forex Markt Anwendung. Hier kaufen die Trader, hohe Volumina einer Währung an einem Ort, beispielsweise in Amerika und verkaufen diese parallel im europäischen Wirtschaftsraum für einen geringfügig höheren Preis. Bei dieser Handlung kommt es zu keinerlei Geldverlusten, der Gewinn lässt sich praktisch ohne jegliches Risiko erzielen. Das Ganze funktioniert natürlich nur für einen Moment. Sobald viele Trader diese Chance erkennen, wird sich der Preis der Währungen wieder angleichen, das ist das Gesetz des einheitlichen Preises, das die Grundlage jeder Arbitrage ist. Der Arbitrageur muss genau im richtigen Moment kaufen und verkaufen, sodass er die optimale Gewinnspanne erzielen kann.

Als Arbitrageur kann ein Privatmann nicht agieren, um da erfolgreich zu sein, muss der Arbitrageur den Markt kennen und die Signale verstehen und viel Kapital haben. Gute Arbitrageure werden mit diesen Kauf- und Verkaufshandlungen wirklich reich, obwohl die Gewinne aus dieser Art zu traden einkommenssteuerpflichtig sind.

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