Leerverkauf

Juli 9, 2009 · Abgelegt unter: Aktien 

Viele Anleger suchen nach Möglichkeiten, auch von fallenden Aktienkursen zu profitieren. Der Leerverkauf ist eine Möglichkeit, um auch in Phasen fallender Kurse Gewinne erzielen zu können. Im Grunde genommen funktioniert der Leerverkauf so, dass der Anleger Aktien verkauft, die sich nicht in seinem Besitz befinden.

Damit der Anleger diese Aktien verkaufen kann, muss er sie sich bei seiner Bank leihen. Der Leerverkauf beruht also auf einer Aktienleihe, für die der Anleger eine Gebühr an die Bank bezahlen muss. Die Erwartungshaltung des Anlegers ist dass der Preis für die leerverkauften Aktien sinkt. Je größer die Differenz zwischen dem Kurs, zu dem der Spekulant die Aktien geliehen hat, und dem aktuell erzielbaren Kurs, desto höher ist der Gewinn des Anlegers.

Denn der Anleger kann die Aktien, die sich eigentlich nicht in seinem Besitz befinden ja zu einem niedrigeren Kurs zurückkaufen und den Leerverkauf decken. Im Idealfall zahlt er für den Rückkauf der leerverkauften Aktien deutlich weniger als den Verkaufserlös, den er aus dem Leerverkauf erzielt hat.

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